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Birth Name/geboren als: Marlin Davis

Born/Geburt: 26. August 1909, Edgerton, Missouri, USA

Died/Gestorben: 26. April 1981, Northridge, California, USA

Cause of death/Todesart: multiple myeloma/eine Krebserkrankung des Knochenmarks

Star Sign/Sternzeichen: Virgo/Jungfrau

Height/Größe: 6'2½/1.89 m

Eye Color/Augenfarbe: blue/blau

 Ancestry/Abstammung: Irish Welsh and American Indian/irisch Walisisch und Indianisch

Smoker/Rrauer: yes/Ja


Education/Schulbildung

 

North Platte High School, Dearborn Missouri, USA

He played in the school's own football team.

 

William Jewell Collage, Liberty Missouri, USA


Occupation/Beruf:

19?? - 19??: worker at a "Quaker Oats" oat mill/Arbeiter in einer Hafermühle von "Quaker Oats"

 

19?? - 194?: Salesman for "Quaker State Oil"/Verkäufer für "Quaker State Oil" (Income/Einkommen: $2400)

 

1948: also worked as a construction worker/arbeitete auch als Bauarbeiter

 

1942-1981: actor/Schauspieler


he liked/er mochte:

collect from "western stuff"/sammeln von Western Klamotten

horse riding/Reiten von Pferden

Collecting clowns figurines/sammlen von Clowns Figuren

cook/kochen

play golf/Golf spielen 

Chinese and Mexican food/chinesisches und mexikanisches Essen

(he do not like raw fish/er mochte keinen rohen Fisch)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jim Davis wurde am 26.August 1909 als Sohn eines Dearborners Bestatters in Edgerton geboren.

 

Aufgewachsen ist er auf einer Farm und seine Familie betrieb das "Davis Funeral Home"

in Dearborn, Missouri von 1914 bis 1948.

 

Für ihn und seiner Familie galt die Schauspielerei immer als „sissy stuff“.

In seiner Jugend widmete er keinen ernsthaften Gedanken der Schauspielerei.

 

Stattdessen spielte er an der Hight School Football.

Man sagte ihm zwar eine viel versprechende Karriere voraus,

aber trotzdem wurde aus dem ganzen nix.

Später wechselte er auf das William Jewell Collage.

 

Jim Davis wusste zwar noch nicht genau was er machen wollte, aber eines stand für ihn fest.

Er Wollte auf keinen Fall den Wunsch seines Vaters folgen und auch Bestatter werden.

 

Nach dem Collage arbeitete er für die Firma Quaker Oats in einer Hafer-Mühle.

Hier wurde sehr schnell klar dass er ein sehr gewiefter Sprecher war und die Leute gut überzeugen konnte. Dazu kam das er eine überaus sympathische Persönlichkeit besaß.

So war es nicht sehr verwunderlich das er von der Produktion in den Verkauf wechselte.

 

Glücklich war er mit dieser Arbeit nie gewesen und so entschloss er, voller Mut und der Überzeugung ein hervorragender Verkäufer zu sein zu kündigen um bei Quaker State Oil anzufangen. Er hatte gehört das sie nicht nur gut bezahlen würden sondern das sie auch ein Auto plus Spesen stellen würden.

Es gab nur einen Haken, der Boss der Firma wollte ihn nicht einstellen.

So übernachtet Davis fast drei Monate lang in dessen Büro, bis dieser ihn schließlich einstellte nur um ihn endlich los zu werden.

Dies sollte sich nicht als Fehler heraus stellenden auch die Bosse dieses Unternehmens wurde klar das Davis einen sehr guten Vertreter ab gab. So schicken sie ihn eines Tages (ca 1940) nach Hollywood um die dortigen Autohäuser davon zu überzeugen das Quaker State Öl zu verkaufen.

 

Als er und sein Kollege Ernie Kessler sich eines Tages auf dem Heimweg befanden und an den Republic Studios vorbei kamen, stellte er fest das diese Schauspieler viel Geld verdienen würden.

Sein Kollege stimmte ihm zu und so beschloss Davis ab sofort als Schauspieler tätig zu werden.

 

Die meisten Einsteiger erleben extreme Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Agenten geschweige denn nach einer Rolle. Nicht Davis, durch seine Zielsicherheit und Überzeugungskraft fand er schnell den richtigen Mann. Es war George Ward der für Mitch Hamilburg tätig war. Dieser hatte bereits Gene Autry reich und berühmt gemacht.

 

Um bei MGM unter Vertrag zu kommen arbeite er sehr hart. Von diesem Fleiß und Ehrgeiz beeindruckt  ordnete der Filmproduzent Pandro Berman einige Testaufnahmen mit Davis an. 

Er sollte eine Szene aus „Test Pilot“ vortragen. Die Rolle war in original von Clark Gable gespielt worden.  Als der Studio-Chef Louis Mayer Davis´s Testaufnahmen sah  beschloss er das dieser Mann alles hatte was man brauchte.

 

Davis wollte 250 Dollar pro Woche eine fürstliche Summe in jenen Tagen, Mayer hatte eher die bescheidene Summe von 75 Dollar im Sinn gehabt. Doch Davis konnte wieder einmal alle überzeugen, er Argumentierte, wieso er sich für 75Dollar abrackern solle wenn er 200Dollar plus ein Auto bei Quaker State Oil bekommen könnte. Letztendlich bekam er 250 Dollar pro Woche.

 

Während des zweiten Weltkrieges war er für eine Amtszeit bei der Küstenwache.

Am Tag als er zur Küstenwache ging rief ihm Louis Mayer in sein Büro.

Er versprach Davis ihn nach dem Krieg in dem neuen Clark Gable Film unter zu bringen außerdem erhielt er noch 1000 Dollar Bonus.

Nachdem Louis Mayer Davis viel Glück gewünscht hatte trennten sich ihre Wege für 3 Jahre.

Als sie sich wieder sahen konnte sich Mayer noch nicht mal mehr an Davis nahmen erinnern.

Dieser lachte ihn aus und verließ MGM in Richtung der Republic Pictures Studios.

 

 

Hier drehte er einige sehr gute Western, der Anfang einer langen Reihe von Western.

 

Im Jahre 1945 heiratet er seine alte Freundin Blanche Hammerer mit der er zusammen eine Tochter hatte die er verehrte. Der begeisterte Reiter Davis setzte seine Tochter bereits mit 4 Jahren auf ein Pferd und träumte davon wie seine Tochter eines Tages große Turniere gewinnen würde.

 

1948 bekam er bei Warner die Change Testaufnahmen für den neuen Bette Davis Film zu machen. Die Konkurrenz war hart und das Studio favorisierte Richard Widmark.

Davis war der letzte der es versuchen dufte, als er ins Licht trat und beginnen wollte,

soll Bette Davis aufgesprungen sein und gesagt haben das er ihr Filmpartner sein müsse.

Weder das Studio noch der Regisseur Bretaigne Windust waren von dieser Idee begeistert.

 

Doch  Bette Davis stellte ein Ultimatum entweder Jim Davis bekäme die Rolle oder sie

würde auch nicht mitspielen. Zu dieser Zeit hielt sie steht's engen Kontakt zu Jim Davis

und versicherte ihm das er die Rolle bekommen würde.

Schließlich bekam er nicht nur die Rolle sondern Bette Davis setzte sich auch dafür ein das er die selbe Bezahlung wie sie erhalten würde. Sie war davon begeistert das Davis und Davis in einem Film spielen würden und meinte das Jim Davis eines Tages ein ganz großer Star werden würde. Dann würde es heißen sie hätte ihn entdeckt und gefördert.

Jim Davis glaubte am Ziel seiner träume zu sein und endlich ganz oben zu sein.

In seinem Träumen kaufte er sich schon Cadillacs und andere Luxusgüter.

 

Was dann genau geschah ist unklar, fest steht allerdings das nachdem im Frühjahr 1948

„Winter Meeting“ ein Flop wurde, Bette Davis nie wieder mit ihm sprach und behauptete sein nicht vorhandenes Talent wäre es zu verdanken das der Film foppte.

Da man einen Sündenbock brauchte nahmen das Studio und der Regisseur die gleiche  Ansicht an um jegliche Schuld von sich weisen zu können.

(Ironischer weise gilt der Film heute ein Klassiker.)

 

Da niemand einen „Versager“ beschäftigen wollte und der Vertrag bei Warner auslief musste sich Davis etwas anderes suchen. Als er so durch die Straßen zog auf der Suche nach Arbeit sprach er einen Mann an einer Baustelle an ob sie Arbeit für ihn hätten. Der Mann fragte was er den könnte und Davis antwortete dass er alles machen würde. Am nächsten Morgen konnte er direkt anfangen um nun vor allem die schweren Betonplatten für das neue Corinne Griffith Building  zu schleppen.

 

Nach einer Weile entspannten sich die Dinge. Dennoch gab es immer wieder längere Zeiten in denen er keine Arbeit als Schauspieler fand. Beklagt hat er sich allerdings nie.

Davis sagte einmal dass er immer gearbeitet hätte und nie auf seinem Hintern saß und abwartete. Wenn er nicht in Filmen mitwirken konnte verkaufte er Immobilien,Tiefkühltruhen, Hörhilfen und vieles mehr.

 

 

Doch das neue Medium Fernsehen bat Davis mehr Chancen.

Lang vor Dallas spielte er bereits von 1954-1955 die Hauptrolle in der 39 teiligen

Western Serie "Eisenbahn-Detektivs Matt Clark („Stories of the Century“).

Dies war die erste Western Serie die mit einem Emmy Award ausgezeichnet wurde.

Und von 1958-1960 spielte er den Skip Johnson in Rescure 8.

1974 spielte er ebenfalls in der kurzlebigen Western Serie The Cowboys den Marshal Bill Winter.

Ab Ende der 1970 Jahre war er auch viel als Synchronsprecher in der Werbung tätig.

 

Im selben Jahr musste er den wohl schwersten Verlust seines Lebens verkraften.

Seine Tochter hatte nur wenige Wochen vor ihrem High-School-Abschluss einen schweren Autounfall. Ihre Verletzungen waren so schwer dass sie im Krankenhaus nur noch mit Hilfe von Maschinen am Leben erhalten werden konnte. Er musste die grausame Entscheidung treffen ob die Geräte weiter betrieben werden sollen und man hofft das sie wieder aufwacht oder ob man sie abstellt. Davis entschied sich für letzteres da er meinte seine Tochter hätte das Recht in Würde zu sterben.

 

Jahre lang konnten weder er noch seine Frau darüber sprechen.

Davis verbrachte daraufhin viel Zeit im Garten seines kleinen Landhauses

und verfiel dem Alkohol. Doch verbittert war er nicht.

Davis sagte oft das er sehr viel Glück in seinem Leben gehabt habe und

das zum Leben auch tragische und bittere Momente gehören.

 

Jahre später, als der Schmerz langsam nachließ bekam er eine Change die zum Höhepunkt seiner Karriere werden sollte. 1978 wurde ihm die Rolle des Familien Vaters Jock Ewing in einer Miniserie namens Dallas angeboten. Diese Rolle sollte eigentlich von John Wayne gespielt werden, da es sich hier aber um eine Fernsehserie handelte und John Wayne zu teuer geworden wäre. Tat man das was man schon sehr oft getan hatte, man rief den Mann an der als „kostengünstiger John Wayne“ bekannt wurde.

Davis sagte dass man ihn immer erst anrufen würde wenn John Wayne abgesagt hätte.

 

 

Die Rolle des Jock Ewing war ihm förmlich auf den Leib geschnitten worden.

Blanche meinte das ihr Mann in Dallas nicht spielen würde sondern genau so wäre wie er auch zu Hause ist. Davis bedeutet die Rolle sehr viel nicht nur weil sie ihn zu Weltruhm verhalf,

nein  auch weil er sich super mit seinen Serienkollegen verstand.

Diese nannte er liebevoll seine „Kinder“.

Er genoss es das die Menschen auf ihn zu kamen und ihn um ein Autogramm baten.

Er meinte es würde irgendwann der Tag kommen an dem dies alles seinen Reitz verlieren würde aber dieser Tag wäre noch lange nicht da.

 

Während der Dreharbeiten zur dritten Staffel wurde bei Davis eine Krebserkrankung des Knochenmarks und ein Tumor im Kopf festgestellt. Trotz dieser schweren Erkrankung und auf eigenen Wunsch hin spielte der unter starken Schmerzen leidende Davis so lange weiter wie er Körperlich und geistig dazu in der Lage war.

Hauptsächlich sieht man ihn in dieser Staffel sitzend und doch sehr ermüdet reden.

Seine Serienkollegen bewunderten seinen Mut und Professionalität.

 

(Davis 1978 und 1981)

 

Sehr schnell wurde klar das Jim Davis nicht mehr lange in der Lage sein würde seine Rolle

weiter zu spielen so beendete man schnell alle Handlungsstränge an denen Jock beteiligt war und lies ihn und Miss Ellie auf zweite Flitterwochen gehen.

Die Abfahrt der beiden ist das letzte Mal das man Davis in Dallas und in TV zu sehen bekam.

Noch während der Ausstrahlung der 3.Staffel starb er an den Folgen seiner schweren Krankheit.

 

 

In Gedenken an Jim Davis hing von nun an im Wohnzimmer der Southfork Ranch ein Gemälde von ihm. Später wurde dies dort entfernt und ins Ewing Öl Bürogebäude gehängt.

 

 

Davis zu ehren wurde ebenfalls eine Folge ihm gewidmet.

In dieser speziellen Folge werden die "normalen" Handlungsstränge nur am Rande weiter geführt. Hauptsächlich erinnert sich seine TV Familie an die Zeit mit ihm.

Diese Episode wirkt vor allem durch die vielen Rückblenden und den wirklich

grandiosen Spiel der verbleibenden Darsteller sehr emotional.

 

Jim Davis wurde im Beisein seiner Serienkollegen am 1 Mai 1981 beerdigt,

da er sich sehr gut mit seiner Serien Kollegien Victoria Principal verstand und

diese ihn an seine verstorbenen Tochter erinnerte hatte er von beiden ein Bild in seiner Tasche.

 

Jim Davis wurde auf dem Forest Lawn Memorial Park in Glendale bestattet.

 

Die Dallas Autoren beschlossen Jock Ewing nicht direkt sterben zu lassen und ihn vielleicht

von einem anderen Darsteller verkörpern zu lassen. Aus Respekt vor Jim Davis kam es nicht dazu und so starb Jock Ewing im Jahre 1982 bei einem Hubschrauberabsturz

(seine Leiche wurde nie gefunden)

 

Auch 30 Jahre nach seinem Tot ist Jim Davis nicht aus Dallas wegzudenken wie schon in der Original Serie wird auch in der neuen Serie ein Gemälde von ihm im Wohnzimmer der berühmten Ranch hängen.

Außerdem  bekommt Jock obwohl seine Leiche nie gefunden wurde nun endlich ein Grab.

Somit hat seine Familie wenigstens einen Ort der ihm gedenkt und an dem sie trauern können.